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Ganzheitsmedizin

Die Ganzheitsmedizin vereint die Methoden der Schulmedizin, der integrativen Naturheilkunde, der komplementären Medizin und der Psychotherapie. Sie ist die Antwort auf den Wunsch eines jeden Menschen, vom Arzt als eine Einheit gesehen zu werden.

In der Ganzheitsmedizin fließen meine Kenntnisse der modernen Schul-medizin, der traditionellen chinesischen und der französischen Akupunktur, der Hypnosetherapie und der integrativen Naturheilkunde und eine 30-jährige medizinische Erfahrung zusammen.
Gemäß der Ganzheitsmedizin – dem Leitbild meiner Praxis – sind Sie eine Gesamtheit aus Körper, Psyche, Geist und Seele.
Jeder Patient ist ein Individuum mit ganz persönlichen Laborwerten, mit eigenen genetischen und konstitutionellen Möglichkeiten, die eine an die Person angepasste Therapie verlangen.
Das Wissen um die Stärken und die Schwächen der verschiedenen Medizinrichtungen und Medizinmodelle kann für die individualisierte Betrachtung des Menschen von einem großen Vortteil sein. In den folgenden Abschnitten können sie kurze Betrachtungen dazu lesen:

Das Bio-Psycho-Soziale-Modell

Das Bio-Psycho-Soziale-Modell in der Medizin wurde vom Vater der amerikanischen (und der europäischen) Psychosomatik, dem US-Amerikaner George Engel entwickelt. Das Zusammenwirken zwischen der psychologischen, der bio-physiologischen und der sozialen Ebene ist für die Gesundheit des Menschen die wichtigste Bedingung. Die Ursachen von Krankheiten entwickeln sich durch die Störung des Gleichgewichts zwischen diesen drei Ebenen.

So sind die menschliche Entwicklung, die Prozesse der Sozialisierung und die Ausbildung von psychologischen Mustern in der Familie, in den Schulen und während den verschiedensten Beziehungen sehr bedeutsam sowohl bei der Entstehung von körperlichen und psychischen Problemen, Symptomen und Krankheiten als auch bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit.

Die Ganzheitsmedizin trägt diesem Model voll und ganz Rechnung.

Mein persönlicher Weg als Arzt wurde durch die Person meines Mentors George Engels während verschiedener Ausbildungen und Treffen in den 1980er Jahren am Strong Memorial Hospital in den USA entscheidend geprägt.

Das Gedächtnis des Körpers

Beim Gedächtnis denkt man an das psychologische Gedächtnis – jene mentale Leistung, die uns beispielsweise ermöglicht, fremde Sprachen zu lernen, die Schule zu absolvieren und den Weg nach Hause zu finden.

Es ist weniger bekannt, dass der Körper mit seinen verschiedenen Organen – Herz, Darm, Nieren, Muskeln, Haut, Leber, Immunsystem, hormonellem System, Nervensystem – auch über ein Gedächtnis verfügt. Es erlaubt dem unbewusst funktionierenden Anteil des Körpers, den gesamten Menschen gesund durch das Leben zu bringen, indem es „körperliche Erinnerungen“ festhält, um diese bei zukünftigen Gefahren zu nutzen.

Es sind die Psyche, das Nervensystem, das Immunsystem und die Gene, die dieses Gedächtnis ausmachen.

Körper-Psyche-Geist

Körper, Psyche und Geist sind beim Zustandekommen von Problemen und Beschwerden des Körpers untrennbar miteinander verwoben und bedingen sich gegenseitig.

Die Berücksichtigung von psychomentalen Vorgängen und Erfahrungen ist genauso wichtig wie die Betrachtung des Ungleichgewichts im Stoffwechsel bzw. des rein körperlichen Krankheitsbildes.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine jahrtausendealte chinesische Kunst, die mit Hilfe kleinster Nadeln behandelt. Die im Körper zirkulierende „Körperenergie“ (Qi) befindet sich oft in einer Disharmonie; ihr Fluss kann durch vielseitigste Gründe beeinträchtigt werden.

Im Sinne der ganzheitlichen Medizin werden nicht nur aktuelle Beschwerden, sondern auch ein Ungleichgewicht der Organsysteme, aber auch psychologische Dysbalancen mit in die Behandlung einbezogen. -mehr-

Schulmedizin

Die Basis für meine medizinische Arbeit bleiben die Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaften! Die Schulmedizin, mit ihren Grundlagenfächern und Spezialfächern ist bei der Betrachtung von Problemen und Symptomen unverzichtbar. Es ist gleichzeitig die Pflicht eines Arztes, ständig die Neuerungen in der Gesamtmedizin mitzuverfolgen und kritisch sowohl den Fortschritt als auch die Tradition zu betrachten.