FAQ


Es ist schlichtweg unmöglich, alle Fragen vorauszuahnen, die Menschen einem Arzt stellen. Jede Lebenssituation ist individuell, für jede Person ganz eigen. Viele trauen sich nicht, in der Sprechstunde „einfache Fragen“ zu stellen. Es gibt meiner Meinung nach weder „einfache Fragen“ noch „dumme Fragen“, noch „schlechte“ oder „gute“ Fragen. Fragen sind Fragen, Punkt.

 

Es gibt Fragen, die mir immer wieder gestellt werden, und ich vermute, dass die hier präsentierten Antworten viele Menschen interessieren:

 

Wie verläuft die erste Konsultation in der Privat Praxis und was kostet es?

Was auch immer Ihr Gesundheits- oder Leistungsziel sein mag, ich möchte Ihnen helfen. Nehmen Sie über meine E-Mail-Adresse Kontakt mit mir auf (arzt@peterauhagen.de), rufen Sie mich an (0176 623 58 965) oder schreiben Sie mir eine E-Mail von etwa eine A-4 Seite wo Sie kurz Ihre Beschwerden, Ihre Erkrankungen und Ihre Wünsche und senden Sie sie an arzt@peterauhagen.de

 

Ich werde mich so bald wie möglich (jedenfalls innerhalb von drei Arbeitstagen) mit Ihnen in Verbindung setzen. Ich werde Sie anrufen und Ihnen mitteilen ob ich denke, dass ich Ihnen helfen kann und falls ja, wie es weiter gehen könnte.

Die erste Konsultation wird üblicherweise 1,5 Stunden dauern; in dieser Zeit werden wir ein detailliertes Bild Ihrer Gesundheitsgeschichte erstellen und alle Faktoren ermitteln, die mit Ihrer aktuellen Situation in Verbindung stehen. Im Fall von Erkrankungen werde ich Sie darüber aufklären, welche schädigenden Faktoren dafür verantwortlich sein könnten.

Ihre Vorgeschichte ist hinsichtlich Faktoren wie Ihrer persönlichen und familiären Gesundheitsgeschichte und Gene relevant, die Sie besonders anfällig für bestimmte Symptome, Gesundheitszustände oder Ernährungsbedürfnisse machen können.

 

Bringen Sie zu der ersten Konsultation alle Ihnen zur Verfügung stehenden Akten und Befunde mit.

 

Um Ihre Therapie und Ihren Ernährungsplan maßgeschneidert zu gestalten, wird es wahrscheinlich notwendig sein, einige Funktionstests im Blut, Urin, Stuhl oder Speichel durchzuführen, um dann spezifische und qualitativ hochwertige Vitalstoffe auszuwählen. Auch dies wird im Laufe der Beratung besprochen.

Ich betreibe keinen Shop und vermarkte keinerlei Vitalstoffe.

Ich suche immer die marktweit momentan innovativsten und besten Stoffe in der für den Körper verträglichsten Zubereitung.

 

Nachdem wir Ihre persönliche Geschichte gesammelt und Ihre Laboruntersuchungen zusammen angeschaut haben, werden wir besprechen, wie sich diese Faktoren sowie Ihr gegenwärtiger Lebensstil und Ihre Ernährung entweder positiv oder negativ auf Ihre Gesundheit, Ihre psychische Verfassung oder Fitness auswirken, und dann einen persönlichen Ernährungsplan erstellen, der auf Sie, Ihre Situation und Ihre Ziele zugeschnitten ist.

Ihre psychologische Geschichte und eventuelle Schwierigkeiten (Traumatisierungen, Depression, Panikattacken) werde ich auch, wenn es Ihnen recht ist, ansprechen.

 

Sie erhalten von mir einige Empfehlungen für Veränderungen Ihrer Ernährung, Ihr Verhalten und drei bis vier spezifische Schwerpunkte, an denen Sie bis zu unserem nächsten Treffen arbeiten können. Ich werde Ihnen wahrscheinlich auch einige schriftliche Aufklärungshilfen geben, um das, was wir im Termin besprochen haben, zu festigen, sodass Sie nicht versuchen müssen, sich alles zu merken!

 

Schriftliche zusätzliche INFO

Im Anschluss an die Konsultation kann ich Ihnen, wenn Sie es wünschen, alle für Ihren Ernährungsplan relevanten Informationen sowie alle Empfehlungen für Vitalstoffe (Nahrungsergänzungsmittel) per E-Mail zusenden, um Sie therapeutisch zu unterstützen, während Sie Änderungen an Ihrer Ernährung und Ihrem Lebensstil vornehmen.

Für diese Leistung veranschlage ich pauschal 15 Minuten.

 

Der Plan, den wir für Sie zusammenstellen, wird von uns während der Konsultation gemeinsam vereinbart. Wir können einen zweiten Termin von 30 bis 45 Minuten ansetzen, um die Ergebnisse der Laboruntersuchungen zu besprechen.

Bei diesem zweiten Termin überlegen wir gemeinsam, ob und wann Sie einen weiteren, dritten Termin von 30 Minuten in etwa vier bis acht Wochen benötigen. Das hängt von Ihren Zielen und Ihrer Situation ab. Diesen Termin können Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt per E-Mail oder telefonisch vereinbaren.

 

Patienten, die mich nicht persönlich aufsuchen können, biete ich Telefon-/Video-Konsultationen an.

 

PREISE FÜR EINZELBERATUNGEN
(persönliches Erscheinen oder Video/Telefon)

  • Erstkonsultation (1,5 Stunden): 280 Euro
    Studenten: 150 Euro
  • Folgekonsultation (60 Minuten): 200 Euro
    Student: 120 Euro
  • Folgetermine (30 Minuten): 90 Euro
    Studenten: 50 Euro

PREPAID-PAKET ZUM REDUZIERTEN TARIF

3 Konsultationen – Erstkonsultation (90 Min.) und 2 Folgekonsultationen (60 Min. & 30 Min.) und eine schriftliche zusätzliche INFO:

insgesamt 520 Euro, anstatt 570 Euro

 

Diese Termine werden immer nur mit mir persönlich vereinbart. Die Termine finden entweder oder in meiner Privatpraxis,

An den Birken 3; 50827 Köln (Bickendorf) oder

in der Praxis von Dr. med. Matthias Salewski, Marzellenstr. 1 in Köln, statt. 

 

KONTAKTAUFNAHME

Gesetzlich Versicherte

Praxis Dr. med. Salewski, Dr. Peter Auhagen

Telefon 0221 91 29 766


Bin ich hier richtig?

Diese Frage können Sie sich selber erst dann beantworten, wenn Sie sich Zeit genommen haben, mit mir über Ihre Erkrankung bzw. Probleme zu sprechen. Wenn es komplexe Probleme sind und Sie schon einige Ärzte ergebnislos konsultiert haben, können Sie davon ausgehen, dass die erste Konsultation etwa 90 Minuten dauert und entsprechend vergütet werden muss. Ich werde Ihnen dann sagen, ob ich selber Ihnen helfen kann und, wenn ja, welche diagnostischen Schritte folgen und welche Therapien infrage kommen. 

 

Diese Information kostet Sie 200 Euro für 60 Minuten und 280 Euro für 90 Minuten, bezahlbar nach der Konsultation in bar in der Praxis. Eine Rechnungsstellung ist selbstverständlich.


Wie kann ich meine Gesundheit stabilisieren?

Zuerst muss ich mir ein Bild von Ihrer momentanen Gesundheit und Ihren Gewohnheiten, also Ihrem „Lifestyle“ machen. Ich möchte hören, welche Ziele Sie im Leben haben, wie die Krankheitsgeschichte Ihrer ganzen Familie aussieht und einiges mehr.

Dann kann ich Ihnen empfehlen, was Sie tun können, sowohl in Richtung korrekte Ernährung als auch bei Bewegung, Sport und Regeneration.

Sehr vorteilhaft könnte eine Laboruntersuchung jener wichtigsten Vitalfaktoren sein, die große Bedeutung für Ihre Gesundheit haben. Das können wir gegebenenfalls besprechen.


Diese Information kostet Sie 200 Euro für 60 Minuten und 280 Euro für 90 Minuten, bezahlbar nach der Konsultation in bar in der Praxis. Eine Rechnungsstellung ist selbstverständlich. Eventuelle Laborkosten fallen separat an und werden vom Laborarzt in Rechnung gestellt.


Was ist eine gute Ernährung?

Jedes Jahr kommt eine neue „wissenschaftlich begründete“ Idee oder Meinung zum Thema Ernährung auf den Markt – vegan, vegetarisch, paläo, mediterran, Yoga ... „Was zum Teufel soll ich essen?“, fragen sich viele Menschen.

Ich kann Sie dazu beraten, wie eine korrekte Ernährung gestaltet wird. Jenseits von Modeströmungen; etwas, das die Zeit überdauert hat und durch valide wissenschaftliche Untersuchungen und praktische Erfahrungen untermauert ist.


Ich habe einen Herzinfarkt/Hirnschlag hinter mir. Was kann ich tun, damit er sich nicht wiederholt?

Die Ursachen für eine Gefäßverstopfung sind sehr zahlreich. Darüber müssen wir für in der Regel etwa 90 Minuten sprechen. Ich muss dabei alle bis jetzt durchgeführte Therapien (Arztbriefe) und Laborbefunde einsehen können und mit Ihnen die verschiedenen Risikofaktoren und Ursachen für die Gefäßverstopfung sowie mögliche Therapien erörtern.

 

Es kann sein, dass zusätzliche Diagnostik (Labor) durchgeführt werden muss, um das Gesamtfeld der Risiken zu erfassen.


Ich/meine … hat Alzheimer. Kann man etwas dagegen unternehmen?Kann ich Alzheimer vermeiden?

Diese Frage kann nicht pauschal an dieser Stelle beantwortet werden. Um sie für Sie individuell zu beantworten, muss ich mit Ihnen etwa 90 Minuten sprechen. Die erfolgreiche Vorbeugung von Alzheimer und die Therapie des ersten Stadiums der Erkrankung, stehen auf gut gesicherten wissenschaftlichen Füßen.

Zuerst muss geklärt werden, welche Symptome und Beschwerden Sie haben.

 

Wir nehmen Ihnen in der Praxis Blut ab, um einige wichtige Tests durchzuführen. Sollte sich eine Gedächtnisstörung abzeichnen, müssten Sie in einer Memory Clinic (Gedächtnis-Sprechstunde) untersucht werden, um die Ursache der Störung festzustellen.


Es gibt in meiner Familie Fälle von Alzheimer.Ich habe das Gefühl, mir fehle etwas … Können Sie herausfinden, was?

Im Jahr 2020 gibt es eine Fülle von Informationen darüber, wie man Alzheimer vermeiden und in frühen Stadien umkehren kann. Diese Informationen sind frei zugänglich, und ich wundere mich sehr darüber, dass viele Ärzte und Patienten scheinbar kein Interesse haben, sich damit gründlich zu befassen.

 

Ich möchte nur die Namen Dr. med. Michael Nehls (Freiburg) sowie Dr. Dale Bredesen, Daniel Amen MD, Richard Isaacson MD, Perlmutter MD, Marc Hyman MD (alle USA) nennen, die auf diesem Gebiet hervorragende Präventionsstrategien entwickelt und publiziert haben. Ich selber habe auf einem einwöchigen Workshop 2017 in den USA den Ansatz von Dr. Bredesen kennengelernt. Danach habe ich die Arbeiten von R. Isaacson MD und D. Amen MD gelesen, seither wende ich die dort beschriebenen Verfahren an. Kommen Sie in die Sprechstunde und überzeugen Sie sich selber.

 

Allerdings sind alle Laborleistungen und Beratungen vollständig im privaten Bereich angesiedelt, weil die Beratungen sehr zeitintensiv sind – eine Alzheimer-Beratung nimmt etwa sechs bis acht Stunden Zeit innerhalb von etwa sechs Monaten in Anspruch.


Wie verbessere ich mein Immunsystem?

Diese Frage höre ich sehr häufig. Ich kann Stufe um Stufe sehen, ob Ihnen etwas im Stoffwechsel fehlt, ob es Ihnen an Vitaminen, Neurotransmittern oder Fetten mangelt. Sie müssen damit rechnen, dass auch umfangreiche Laboruntersuchungen notwendig werden könnten. Mich interessiert auch wie es mit Ihrer Psyche und Seele steht.


Kann ich mich gegen ein Virus schützen (Influenza, Corona etc.)?

Es gibt vier Möglichkeiten, sich vor Viruserkrankungen zu schützen:

  1. Abstand halten
  2. Hygieneregeln beachten: Mundschutz, Husten- und Niesen-Hygiene, Hände waschen – etwa 10 Mal täglich
  3. Stärkung des Immunsystems
  4. Impfungen

Der Aufbau eines gut funktionierenden und schnell reagierenden Immunsystems ist für eine robuste Gesundheit und gegen eine Infektion extrem wichtig.

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Momentan, im Sommer 2020, wird der Öffentlichkeit suggeriert, dass ein Impfstoff das „Coronaproblem“ lösen würde. Lesen Sie hier, wie wirksam eine Virusimpfung gegen ein sehr gut untersuchtes Virus der Gruppe HN (Influenza-A-B-Virus) ist – und erwarten Sie keinen bedeutsamen Schutz für die große Gruppe der Bevölkerung ab 60 Jahren.

 

Der Bund der Deutschen Internisten informiert auf seiner Homepage (Mai 2020) folgendermaßen über die Schutzwirkung der Influenza-A-B-Schutzimpfung:

 

Bei einer sehr guten Übereinstimmung der zirkulierenden Influenzaviren mit dem Impfstoff wurde bei jungen Erwachsenen eine Schutzwirkung bis zu 80 % beobachtet. Ältere und chronisch kranke Menschen haben oft eine geringere Immunantwort, so dass die Impfung bei ihnen weniger zuverlässig wirkt. Allerdings ist bei den Patienten, die trotz einer Grippe-Schutzimpfung an der Grippe erkranken, der Krankheitsverlauf meist wesentlich milder als bei Ungeimpften. Nach Untersuchungen in den letzten Jahren lag die Wirksamkeit des Impfschutzes in der Bevölkerung gegen eine laborbestätigte Influenzaerkrankung zwischen 40 % und 60 %, wobei die höheren Werte eher in Saisons mit guter Übereinstimmung der Impfstämme mit den zirkulierenden Stämmen erreicht werden. In der älteren Bevölkerung und bei Abwehrgeschwächten ist die Schutzrate vor einer Erkrankung durchschnittlich geringer als in jüngeren Altersgruppen.


Ältere Menschen sind durch die Grippe besonders gefährdet, weil ihre Immunabwehr häufig schwächer ist als bei jüngeren Menschen. Auch die möglichen Komplikationen infolge einer Influenza-Infektion bedrohen vor allem das Leben von älteren Patienten. Deshalb ist die jährliche Impfung für Menschen ab dem 60. Lebensjahr generell zu empfehlen.

Studien aus den USA und den Niederlanden zeigen, dass durch regelmäßige Grippe-Impfungen die Sterblichkeit von Personen über 60 Jahren um bis zu 25 % gesenkt werden kann. Wichtig ist hierbei die Regelmäßigkeit der Impfungen. Aber schon im ersten Jahr der Impfung sinkt die Sterblichkeit um rund 10 %.

 

Die Hervorhebungen stammen von mir, Dr. Auhagen. 


Warum zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht für Leistungen der Gesundheitsmedizin und der Präventionsmedizin?

Die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen haben laut Sozialgesetzbuch V die folgenden Ansprüche:

 

㤠12 SGB V Wirtschaftlichkeitsgebot

(1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.

 

(2) Ist für eine Leistung ein Festbetrag festgesetzt, erfüllt die Krankenkasse ihre Leistungspflicht mit dem Festbetrag.

 

(3) Hat die Krankenkasse Leistungen ohne Rechtsgrundlage oder entgegen geltendem Recht erbracht und hat ein Vorstandsmitglied hiervon gewusst oder hätte es hiervon wissen müssen, hat die zuständige Aufsichtsbehörde nach Anhörung des Vorstandsmitglieds den Verwaltungsrat zu veranlassen, das Vorstandsmitglied auf Ersatz des aus der Pflichtverletzung entstandenen Schadens in Anspruch zu nehmen, falls der Verwaltungsrat das Regressverfahren nicht bereits von sich aus eingeleitet hat.“

 

Kommentar von Dr. med. Peter Auhagen:

 

1.     „Ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ bedeutet eine Leistung mit der Note 4;

2.     „sparsam und zweckmäßig“ bedeutet: Es lohnt sich nur eine bestimmte Therapie bei dieser Person.

 

Würden die Patienten im Zuge der Coronapandemie in Deutschland nach diesen Prinzipien behandelt, stürben mindestens dreimal so viele: Man könnte nämlich, wie schon geäußert, auf die abwegige und inhumane Idee kommen, dass es nicht wirtschaftlich und nicht zweckmäßig wäre, Menschen über 75 mit mehreren Vorerkrankungen zu behandeln.