Die Funktionelle Medizin

Die funktionelle Medizin ist in erster Linie ein Prozess und eine Denkweise in Bezug auf Dysbalancen im menschlichen Körper. Sie ist jedoch kein Instrument. Sie ist behandlungsunabhängig. Sie kann von Behandlern verschiedener medizinischer Fachrichtungen angewendet werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung der Gesundheit in allen Lebensphasen.

 

Die Denkweise

 

Mit dieser Denkweise rückt man den individuellen Menschen und nicht die Diagnose oder die Krankheiten in den Mittelpunkt. Das medizinische Konzept der funktionellen Medizin bietet Behandlern bessere Möglichkeiten, Menschen dabei zu helfen, chronische Erkrankungen zu vermeiden oder deren Auswirkungen auf den Körper zu verringern. Mithilfe dieser Medizin kann man die richtige „Medizin” für das jeweilige Problem finden – sowohl bei der Diagnose als auch bei der Behandlung. Dies kann Lebensstiländerungen, Ernährung als Medizin, Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente, Operationen oder andere Verfahren umfassen, die die Ursachen angehen und darauf abzielen, die Gesundheit zu optimieren. In der funktionellen Medizin nutzen wir die Positive Biologie und verfolgen einen systemorientierten Ansatz, bei dem sowohl der Patient als auch der Arzt in die therapeutische Beziehung einbezogen werden. Dies ist eine Weiterentwicklung der medizinischen Praxis, die den Gesundheitsbedürfnissen des 21. Jahrhunderts besser gerecht wird. Eine umfassende Beurteilung von Stoffwechsel-Dysbalancen und Diagnosen erreichen wir durch eine gründliche Anamnese und die enge Zusammenarbeit mit den Patientinnen und Patienten.

 

So können wir wie Detektive vorgehen, um herauszufinden, wo wir ansetzen müssen, um einen wirksamen und maßgeschneiderten Behandlungsplan zu erstellen, der auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Diagnostische Tests und Biomarker. Wir empfehlen geeignete Tests, um mit geeigneten Biomarkern versteckte Probleme wie Nährstoffmangel, genetische Veranlagungen, toxische Belastungen, stille Entzündungen, hormonelle Ungleichgewichte, Verdauungsstörungen, mitochondriale Dysfunktion, Ungleichgewichte im Darm-Mikrobiom und -Metabolom, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und vieles mehr aufzudecken. Im nächsten Schritt besprechen und analysieren wir die Informationen aus der ausführlichen Anamnese sowie die Ergebnisse der Biomarker-Untersuchungen mit Ihnen, um gemeinsam einen meist mehrstufigen Therapieplan zu entwickeln.