Hypnosetherapie

Hypnosetherapie nach Milton Erickson

 

Die von dem nordamerikanischen Arzt, Psychiater und Psychotherapeuten Milton H. Erickson (1901–1980) entwickelte und nach ihm benannte Hypnosetherapie ist eine moderne Form der Hypnotherapie. Sie beruht auf der Annahme, dass Menschen sich selbst am besten kennen und wissen, wie sie Lösungen finden können. Das Konzept integriert psychische, körperliche und emotionale Aspekte der Person, sodass individuelle Lösungen für Herausforderungen und Ungleichgewichte im eigenen Leben entwickelt werden können. Ihre Kernprinzipien sind:

  • Die Therapie wird maßgeschneidert auf die Einzigartigkeit des Einzelnen zugeschnitten.
  • Es wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch bereits alle notwendigen Fähigkeiten und Erfahrungen (Ressourcen) in sich trägt, um seine Probleme zu lösen.
  • Das Unbewusste wird dabei nich als Ort verdrängter Triebe, sondern als Verbündeter und Reservoir an kreativem Potenzial und Weisheit betrachtet.

Der Therapeut agiert als begleitender Partner in einem kooperativen Prozess - Trancezustände können auch in einem scheinbar normalen Gespräch induziert werden, ohne dass ein formales Hypnose-Ritual nötig ist.

 

 

Anwendungsgebiete

 

Die Methode ist wissenschaftlich anerkannt und wird unter anderem bei den folgenden Themen eingesetzt:

  • Angststörungen und Phobien, Panikattacken
  • Schmerzen, die nicht nachlassen wollen, und Beschwerden, die sich psychosomatisch äußern (zum Beispiel Reizdarm, Neurodermitis), sowie Phantomschmerzen
  • Suchtverhalten (z. B. Raucherentwöhnung)
  • Depressionen und Schlafstörungen
  • Eigenständige Lösungsfindung für schwierige Probleme

Die Zeitspanne der Hypnosetherapie ist abhängig von der Person und dem Problem. Unter bestimmten Umständen können Sitzungen mit einer Dauer von 2 bis 3 Stunden erforderlich sein.

 

Ein kostenloses Vorgespräch von etwa 20 Minuten klärt Indikation, Zeitplan und Kosten.